"12. Bremer Selbsthilfetage am 25. und 26. September 2009 in der Unteren Rathaushalle:
Dein Engagement zählt - Selbsthilfe baut Brücken
Unter diesem Motto organisiert das Netzwerk Selbsthilfe am 25./26.September 2009 die
12. Bremer Selbsthilfetage in der Unteren Rathaushalle.
Bei der größten Präsentation von Selbsthilfegruppen im norddeutschen Raum stellen sich ca. 65 Gruppen aus unterschiedlichen Bereichen vor. Die Bewältigung des Lebensalltags mit den Einschränkungen und der Erfahrungsaustausch sind vorrangiges Ziel der Selbsthilfe. Das Spektrum der ausstellenden Gruppen reicht von A wie Asthma bis W wie Wachkoma
Einstimmen werden wir uns auf die 12. Selbsthilfetage mit einem Dankeschönkonzert für alle ehrenamtlich Engagierten mit dem Bremer Kaffeehausorchester im Haus der Wissenschaft in der Sandstr. 4 - 5 um 18.15 Uhr am Donnerstag, dem 24.9.2009
Eröffnet wird die Präsentation in der Unteren Rathaushalle dann am Freitag, den 25.9.09 um
11 Uhr von der Senatorin Frau Ingelore Rosenkötter und dem Zauberer Pierre Chuchana
Am Samstag, den 28.9.09 um 11 Uhr gibt es einen Vortrag mit anschließender Diskussion von
Herrn Prof. Dr. Raimund Geene mit dem Thema:
"Selbsthilfe als Brücke"
Die allgemeinen Öffnungszeiten sind am Freitag, den 28.9. von 10 - 18 Uhr
und am Samstag den 29.9.2009 von 10 - 16 Uhr."
Ambulante Versorgungslücken - Stößt die Solidarität im Gesundheitswesen an ihre Grenzen? -
Volkshochschule Bremerhaven in Kooperation mit SeniorPartner Diakonie und Kirche und dem Diakonischen Werk Bremerhaven e.V.
Die Entlassung aus dem Krankenhaus steht an. Was kommt auf Menschen zu, wenn sie nach einem zumeist sehr kurzen Krankenhausaufenthalt, nach einer Operation oder einer akuten Erkrankung nach Hause entlassen werden?
Wer alleine lebt, gar älter ist, erlebt seit einigen Jahren oftmals hautnah eine Argumentation und Logik, die den Einzelnen mit Begriffen wie Eigenverantwortung und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt der finanziellen Belastung des Heilungsverlaufes stellt.
Was tun, wenn im Genesungsprozess plötzlich die persönliche Hilf- und Rechtlosigkeit dominiert? Wenn statt ambulanter Hilfen eine tägliche Unterversorgung entstanden ist? Immer öfter finden sich dabei Menschen im Genesungsprozess zwischen "allen Stühlen" der Gesundheitspolitik wieder. Handelt es sich um den "Ausverkauf" unserer Solidarität oder kaschiert dies nur die allseitige Hilflosigkeit?
Die Dozentin Elsbeth Rütten, Initiatorin und Vorstand des Vereins ,,Ambulante Versorgungslücken", wird dazu über persönliche Erfahrungen und neue Antworten referieren.
Veranstaltungsort Volkshochschule Bremerhaven Lloydstr. 15
"Ella Kappenberg Saal"
Montag, den 07.09.2009
Uhrzeit 15:00 - 17:30
Kosten 3,00 €
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Vortrag & Diskussion
Sonntag, 19. Juli 2009
11.00 Uhr
Schnittstelle Krankenhausentlassung
Gesundheitspolitische Stolperfalle oder "nur" eine persönliche Katastrophe?
Öffentliche Veranstaltung
Senioren-Union Bremen
Hotel SUPERIOR, August-Bebel-Allee 4
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Vortrag & Diskussion
Dienstag, 14. Juli 2009
Ambulante Versorgungslücken
- Ich doch nicht – oder etwa doch!?
Kultur-Salon, Emil-Sommerstr. 1.a
Anfahrt: Linie 1 Haltstelle:
Eduard-Bernstein-Str.
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Presseinformation
Entlassung aus dem Krankenhaus - und dann? Lücken in der Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt
Dienstag, 23.06.2009, 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr, im Haus der Bremischen Bürgerschaft, Raum 2 (1. Etage).
„Das öffentliche Fachgespräch mit Prof. Dr. Gerd Glaeske, vom Zentrum für Sozialpolitik, Karl Nagel, dem Leiter der vdek-Landesvertretung, Manfred Adryan, Direktor Privatkunden der AOK Bremen/Bremerhaven und Elsbeth Rütten von der Gruppe Ambulante Versorgungslücken wird vom gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Winfried Brumma moderiert. Dr. Carsten Sieling, der Vorsitzende der Fraktion, hatte den Dialog angeregt und wird die TeilnehmerInnen begrüßen. Auch in anderen Bundesländern werden die Bremer Entwicklungen mit wachsendem Interesse verfolgt.
Mit ihrer Petition „Häusliche Krankenpflege – Ambulante Nachsorge“, ist es der Gruppe Ambulante Versorgungslücken aus dem Bundesland Bremen gelungen, die Öffentlichkeit für das gesundheitspolitische Thema zu sensiblisieren. Die Gruppe verweist unter anderem auf inzwischen eingegangene 22. 578 UnterstützerInnen-Unterschriften. Unterschriften, die zeigen, dass Menschen in allen Teilen der Republik mit der Situation zu kämpfen haben.
„Auch wenn die Schnittstellenproblematik laut Elsbeth Rütten, der Sprecherin der Gruppe keine „Bremer Besonderheit" ist, bedarf es regionaler als auch bundespolitischer Antworten. „Viele Betroffene erhoffen einen weiterführenden Dialog und vor allem längerfristig neue konstruktive Lösungen“, betont Rütten, die ausdrücklich begrüßt, dass die Bremer SPD – Bürgerschaftsfraktion das Thema „Lücken in der Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt“ aufgreift. Weitere Informationen unter 0163-443 00 20
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19.00 - 21.00 Uhr
diskutiert die SPD-Bürgerschaftsfraktion mit VertreterInnen der Krankenkassen, Gesundheitswissenschaftlern und Betroffenen im Rahmen eines öffentlichen Fachgesprächs über die Dimension der Problematik ambulanter Versorgungslücken.
- Prof. Dr. Gerd Glaeske Zentrum für Sozialpolitik
- Manfred Adryan Direktor Privatkunden AOK Bremen/Bremerhaven
- Karl Nagel VDEK (Verband der Ersatzkrankenkassen)
- Elsbeth Rütten Gruppe Ambulante Versorgungslücken
Seit mehr als fünf Jahren rechnen bundesweit die Krankenhäuser ihre Behandlungskosten in Form von Fallpauschalen ab. Dies hat zur Konsequenz, dass die Verweildauer der Patientinnen und Patienten für die stationäre Behandlung kontinuierlich abnimmt. Deutschland kann dabei seine im europaweiten Vergleich hohe Zahl an Krankenhaustagen reduzieren und damit kostensparender wirtschaften.
Durch das Absenken der Verweildauer in stationären Krankenversorgungseinrichtungen kann es im Anschluss durch den gesetzlich definierten Anspruch auf häusliche Krankenpflege und/oder Haushaltshilfe zu so genannten Versorgungslücken kommen. Die Regelleistungen greifen z. B. nicht bei PatientInnen deren Mobilität nach dem Krankenhaus eingeschränkt ist; und eine häusliche Krankenpflege/-hilfe den Heilungsprozess nicht verkürzen würde.
Diese Art der "Versorgungslücke" besteht bereits seit Jahren. Allerdings fiel sie früher nicht so häufig auf, weil die Zahl der Ein-Personen-Haushalte geringer war, die Behandlung und hauswirtschaftliche Hilfe Versorgung des Kranken also meistens durch andere Haushaltsmitglieder sicher gestellt wurde. Zudem war die Krankenhausverweildauer nicht selten länger als medizinisch zwingend erforderlich, weil die einerseits der Kostendruck für die Krankenkassen noch nicht so hoch war, dass die medizinische Notwendigkeit intensiv überprüft wurde, und andererseits vor Einführung der DRG's eine längere Verweildauer dem Krankenhaus eine entsprechend längere Zahlung der Tages- und Pflegesätze brachte.
Dienstag, den 23. Juni 2009,________________
5. Juni, 9 Uhr, Hochschule Bremen: Fachtagung Case-Management im Gesundheitswesen
Fachleute beraten über Strukturen, Aufgaben und Herausforderungen
25. Mai 2009 - Das Institut für Qualität und Casemanagement (IQC) der Hochschule Bremen veranstaltet federführend mit einschlägigen Partnern am 5. Juni die Fachtagung „Case Management - Strukturen, Aufgaben, Herausforderungen“. Experten referieren über verschiedene Aspekte der fall- und systembezogenen Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie ihres sozialen Umfeldes. Ein multiprofessionelles und verschiedenste Leistungserbringer umfassendes Case Management trägt entscheidend zur Reduktion sog. Versorgungslücken bei. Insofern befasst sich die Tagung auch mit den Fragen, die im Rahmen der Bremer Petitionsinitiative (http://www.bundestag.de/petitionen.html) „Ambulante Versorgungslücke“ angestoßen wurden. Im Mittelpunkt steht neben der Diskussion verschiedener Case Management Konzepte die Vorstellung einiger Best Practice Beispiele (Vorträge und Poster). Den Abschluss der Tagung bildet eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Praxis. Die Tagung beginnt um 9 Uhr im Erdgeschoß des M-Gebäudes der Hochschule Bremen im Raum M 26a am Standort Neustadtswall 30.
Fachkräfte, die an der Tagung teilnehmen, erhalten zudem über das Portal „Registrierung beruflich Pflegender“ acht Fortbildungspunkte ihrem Fortbildungskonto gut geschrieben.
Interessierte werden um Anmeldung bei der Leiterin des IQC, Prof. Dr. phil. Martina Roes, unter der E-Mail: martina.roes@hs-bremen.de gebeten.
Kooperationspartner des IQC der Hochschule Bremen sind Gesundheit Nord mit der Pflegerischen Geschäftsführung des Klinikum Bremen Mitte, die Bremische Schwesternschaft des Roten Kreuz sowie die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales.
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