Jahresprogramm 2010

Jahresprogramm 2010 - PDF

*Neu!

Freitag, 15.01.10, 14.00 Uhr, Pflegestützpunkt Haven Höövt, Info-Gruppe AVL
Stürze – und ihre Konsequenzen –
Wie kann man vorbeugen?
„Stürze gelten als eine der häufigsten Ursachen späterer Pflegebedürftigkeit.
Als Folge bleiben vielfach schmerzhafte Prellungen und Hämatome zurück, die sich oftmals nur langsam zurückbilden. Längere Zeiten schmerzhafter körperlicher Einschränkung und Hilflosigkeit müssen plötzlich bewältigt werden.
Ca. 15 % aller Stürze haben nicht „nur“ äußere „Blessuren“ zur Folge, sondern sehr ernsthafte Verletzungen wie beispielsweise (Kopfverletzungen oder Frakturen).“
Einführender Vortrag zur Sturzprophylaxe
Referentin Frau Erika Mahnken Pflegedienstleitung Arbeiter-Samariter Bund/Ost.
Samstag, 16. Januar 2010 (Dritter Samstag im Monat)
Stürze – und ihre Konsequenzen –
Wie kann man vorbeugen?
„Stürze gelten als eine der häufigsten Ursachen späterer Pflegebedürftigkeit.
ReferentInnen: Frau Katrin Sokolowski, Stationspflegeleiterin in der Geriatrie Klinikum Bremen-Nord
Frau Dünninghaus, Assistentin in der Pflegerischen Geschäftsführung Klinikum Bremen-Nord.

* Neu!

Start: 19. Januar 2010 (Dritter Dienstag im Monat)
Patienten von Heute -„Glückskind“, „Pechvogel“ oder „Bittsteller“!?
„Wie ist es um meine Rechte und Pflichten als Versicherter bestellt?“
18.00 – 19.45 Uhr eine Veranstaltung mit Frau Anette Drewes-Kirchhoff, der Leiterin der „Unabhängigen
Patientenberatung“ Bremen. „Das Angebot richtet sich NICHT nur an Berufstätige!“ Treffpunkt: Netzwerk Selbsthilfe e. V., Faulenstr. 31.
27.01.2010 Mitmach-Cafe
15.00 - 17.00 Uhr
Gartenzimmer, Gemeindehaus der Evgl. Friedenskirche „Kirche im „Viertel“, Humboldtstr. 175.
Vorbereitung der nächsten AKTIVOLI.
“28.01.2010 bietet der SoVD Kirchweyhe zum Thema „Haushaltshilfen“ eine
Informationsstunde ab 19.00 Uhr bei Voßmeyer in Sudweyhe an. Außerdem
haben wir Elsbeth Rütten vom Verein Ambulante Versorgungslücken e.V. gebeten, über ihre erfolgreiche Arbeit zu dem Thema Versorgungslücken zu berichten.“
Anmeldungen werden erbeten bei Horst Wördemann, Telefon 04203-2833 ab
17.00 Uhr.“
(Übernommen aus der Ankündigung SoVD-Weyhe)
*31.01.2010 Bitte besuchen Sie uns an unserem Stand auf der AKTIVOLI 2010!

Einladung

Liebes Mitglied, liebe(r) Interessierte,
der Verein Ambulante Versorgungslücken lädt Sie zu folgenden Veranstaltungen ein.

Freitag, 13. November 2009 Bremische Bürgerschaft 9.00 Uhr - 16.30 Uhr "Vom Krankenhaus in die Hilflosigkeit? Lücken in der nachstationären Versorgung". Wir bitten um vorherige Anmeldung, da die Veranstaltung fast ausgebucht ist.

Freitag, 20. November 2009 Beratungstag im Pflegestützpunkt "Haven Höövt", in Bremen-Vegesack. 10.00 Uhr - 17.00 Uhr, Zum alten Speicher 1 + 2.

Samstag, 21. November 2009 11.00 Uhr - 13.00 Uhr öffentliches Informationstreffen unter anderem mit folgenden Inhalten:
- Nachlese zum Fachtag in der Bürgerschaft
- Bericht über das erste Fortbildungswochende 31.10.09/01.11.09
- Vortrag: "Oma Du googlst!?" Referentin:Frau Ingrid Kroll, "Netzwerk aktives ÄlterWerden"
Die Generation 50 plus -Erfahrungen mit Byte und BIT - Kaminraum der Ev. Friedenskirche Humboldtstr. 175, 28203 Bremen.

Mittwoch, 25. November 2009 15.00 Uhr - 17.00 Uhr ist das "Mitmach-Cafe" geöffnet. Gartenzimmer, Ev. Friedenskirche Humboldtstr. 175, 28203Bremen.

Die Ev. Friedenskirche Bremen, Humboldtstr. 175 ist mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Linien 2, 3, 10 Haltestelle St. Jürgenstr., Buslinie 25, Haltestelle Klinikum Mitte.

Vorankündigung: Ab Januar 2010 wird eine weitere Gruppe an den Start gehen.
"Das Angebot richtet sich NICHT nur an Berufstätige!"
Ort: Netzwerk Selbsthilfe, Faulenstraße 31, 28195 Bremen.
Termin: Jeder dritte Dienstag im Monat.
Haltestelle "Bamberger Haus/Radio Bremen", Straßenbahnlinie 2, 3, Buslinie 25.

Mit herzlichen Grüßen

Elsbeth Rütten
Verein Ambulante Versorgungslücken

"Liebe FreundInnen und Interessierte, wir laden Sie herzlich ein, am 25. September 2009 den ersten Geburtstag der Ambulanten Versorgungslücken als einen "Abend der Begegnung" zu feiern. Ab 20.00 Uhr Gemeindehaus der Evgl. Friedensgemeinde Bremen Humboldtstr. 175 Wir bitten Sie statt eines blumigen Mitbringsels mit einer kleinen Spende die Arbeit unseres Vereins zu unterstützen. Bereits tagsüöber können Sie uns im Rahmen der Selbsthilfetage am 26. und 27. September 2009 an unserem Stand in der Unteren Rathaushaushalle finden. "Wir freuen uns auf Sie!"


SENIORA Bremen 15. / 16.September 2009 im Rahmen der HanseLife, Messe Bremen Halle 7

Wir sind dort gerne für Sie da!

Schirmherr: Jens Böhrnsen, Bürgermeister und Präsident des Senats

In Kooperation mit der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, dem Amt für Soziale Dienste und der Bremer Volkshochschule.

Auf 2.200 qm geben über 80 Aussteller Informationen, Antworten und Impulse rund ums Thema Älterwerden.
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Einladung 

Samstag, den 19. September 2009 von  findet das monatlich Informationstreffen des Vereins Ambulante Versorgungslücken statt.

Die Veranstaltung ist öffentlich!

Diesmal steht das Thema „Patientenrechte“ im Mittelpunkt.

Wir haben einen Juristen eingeladen.

Zeit: 11.00 – 13.00 Uhr

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Mittwoch, den 23. September 2009 

Mitmach-Cafe

 15.00 – 17.00 Uhr.

Thema: Ehre(n)-Amt - Wie viel Verbindlichkeit und Verantwortung sollte/“muss“/darf sein?

„Was stelle ich mir unter ehrenamtlichem Engagement vor?“
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Freitag, den 25. September 2009

19.00 – 20.00 Uhr Mitgliederversammlung (geschlossen)

Anschließend, ab 20.00 Uhr, feiern die Ambulanten Versorgungslücken den ersten Geburtstag.

Es war ein sehr facettenreiches Jahr, mit verschiedenartigen Begegnungen.

Diesen Erfahrungen wollen wir Rechnung tragen und mit einem „Abend der Begegnungen“ würdigen.

Wir laden Sie herzlich ein,  neue Begegnungen weiter zu führen, zu festigen oder aber neu zu entwickeln.

Statt Blumen würden wir uns diesmal über eine kleine Spende freuen.

Alle Veranstaltungen finden im Gemeindehaus der Friedensgemeinde, Humboldtstr. 175 statt.

Zu erreichen mit den Straßenbahnlinien 2, 3, oder 10, Haltestelle Brunnen-Str.
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Weitere Treffpunkte im September 09:

Sonntag, den 20. September 2009

Infostand Seniorenmesse Bremen – Nord (Vegesack) Gustav-Heinemann-Bürgerhaus Kirchheide 49.

Wer hat Zeit und Lust einige Stunden den Stand zu besetzen? Bitte unter 0163-443 00 20 melden.

25./26.September 2009 12. Bremer Selbsthilfetage „Dein Engagement zählt“ Selbsthilfe baut Brücken

Ort: Untere Rathaushalle Freitag:10.00 -18.00 Uhr
Für diese Tagen werden EhrenamtlerInnen gesucht. Tel. 163-443 00 20.

Mittwoch, den 23. September 2009

Mitmach-Cafe

Verein Ambulante Versorgungslücken

Thema: "Ich hab Lust auf Ehrenamt!"

Arbeit im Ehrenamt

 Einsatz und Hilfe in der Not

Wie geht das?

Was erwartet mich?

 Was kann ich tun?

 15.00 Uhr – 17.00 Uhr

Gartenzimmer

Evangelische Friedenskirche 

Ort: Evangelische Friedenskirche

Humboldtstr. 175

Gartenzimmer

Interessierte und Neue sind herzlich willkommen.

Zu erreichen mit den Linien 2, 3 und 10, Haltestelle Brunnenstr.

Das Treffen findet jeden vierten Mittwoch im Monat statt.

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Samstag, 15. August 2009

Nächstes öffentliches Treffen

11.00 Uhr – 13.00 Uhr

Eine engagierte Frau
- Anneliese-Loose-Hartke -

Ihre Ideen, ihr Wirken bis Heute
Frau Hanne Steiner von der Anneliese-Loose-Hartke-Stiftung blättert in den Seiten eines Lebens, dass bis heute Spuren hinterläßt.
Ort:  Evangelische Friedenskirche

Kaminraum

Humboldtstr. 175

Interessierte und Neue sind herzlich willkommen

Zu erreichen mit den Linien 2, 3 und 10, Haltestelle Brunnenstr.

Das Treffen findet jeden dritten Samstag im Monat statt.

Humboldtstr. 175

Interessierte und Neue sind herzlich willkommen!

Zu erreichen mit den Linien 2, 3 und 10, Haltestelle Brunnenstr.

Das Treffen findet jeden vierten Mittwoch im Monat statt.

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Beraten aber "richtig"

heißt es diesmal.

Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die gerne helfen und raten wollen, aber nicht so recht wissen wie.

Mittwoch 22. Juli 2009

15.00 - 17.00 Uhr

Ort: Evangelische Friedenskirche

Humboldtstr. 175

Gartenzimmer

Interessierte und Neue sind herzlich willkommen.

Zu erreichen mit den Linien 2, 3 und 10, Haltestelle Brunnenstr.

Das Treffen findet jeden vierten Mittwoch im Monat statt.

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Unser erstes Treffen
Fünfzehn Frauen aus Bremen und dem Umland waren  Donnerstag, den 25. September 2008 erschienen. Der Gruppenraum des Gesundheitsladen der Braunschweiger Straße 53 b platzte fast aus den Nähten, die Stühle wurden knapp.

„Wir machen weiter!" waren sich die Teilnehmer der ersten Veranstaltung zum Thema: „Ambulante Versorgungslücke“, einig, denn das Treffen kann als voller Erfolg gewertet werden.

Mehr als 800 Lebensjahre füllten den Raum mit Ideen, Hoffnungen und Vorschlägen. „Dies war mehr als ich zu hoffen gewagt hatte“, so Elsbeth Rütten.
Wir sind eine offene Gruppe und können weiteren Zuwachs stets gebrauchen. „Je mehr wir sind, umso stabiler können wir den Kranken- und Gesundheitskassen gegenüber auftreten. Es wird Zeit, dass wir als PatientInnen endlich aus der Opferrolle heraus treten. Die Lücke im Gesundheitsbereich hat durchaus System“, darin war sich die Versammlung einig.

Etliche in der Runde haben den sechzigsten Geburtstag bereits gefeiert. Ein Drittel der Frauen ist jünger. Die Älteste zählt 83 Lenze. Sie konnte zwar leider nicht anwesend sein, hatte ihre Ideen aber zu Papier gebracht, so dass sie in die Diskussion einfließen konnten.

„Während der Zeit der Isolation, der Hilflosigkeit zu Hause, während der Krankheit, fühlt man sich oft verzweifelt und verlassen.“ Dabei vergisst man leicht, wie stark man gemeinsam ist.

„Wir sind zwar in verschiedenen Krankenkassen versichert, doch die meisten Erfahrungen ähneln sich“, so Rütten. Hinzu kommt, dass das Problem nicht nur in Bremen besteht.

Es gibt zwar sogar einige kleine Ersatzkassen, die nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus, nach den berüchtigten Fallpauschalenkriterien, den „DRG’s“ (Diagnosis Related Group) eine häusliche Unterstützung bezahlen. Aber andere, vor allem die großen gesetzlichen Gesundheits- und Krankenkassen lehnen dies ohne Würdigung des Einzelfalls meist strikt ab. Als Ausnahme von der Regel gilt, wenn Kinder unter 12 Jahren im Haushalt leben. „Die Entscheidungen der AOK-Süd scheinen positiv aus der Mauer der Ablehnung heraus zu ragen“, erfährt man in der Runde.

„Dann wechseln sie doch einfach die Kasse“, diesen saloppen Vorschlag musste sich Rütten öfter anhören, als sie begann, sich in das Thema zu vertieften. Damit wird das Problem jedoch nur verlagert, solche Vorschläge sind für sie schlicht inakzeptabel.

„Einzeln knicken Menschen leichter vor der scheinbaren Allgewalt der Kranken- und Gesundheitskassen zusammen, und wer sich krank und verzweifelt fühlt, hat meistens auch keinen Mut zu kämpfen“, weiß sie aus Erfahrung.

Außerdem brachte der erste Abend auch handfeste Ergebnisse, wie beispielsweise die Verabredung verschiedener TeilnehmerInnen zu einer Kontakt- und Nothilfeliste. Aber auch gute Tipps und Ratschläge wurden verteilt.

Die Konsequenz: Wer keine Familie, guten Nachbarn oder FreundInnen in der Nähe hat, durchlebt zu Hause oft ein entsetzliches Drama. Die Rehakliniken werden immer mehr zu Krankenhäusern. Statt täglicher Rehabilitation steht bei immer mehr Menschen erst einmal Krankenpflege auf dem Programm.

„Man hat schlichtweg versäumt, die häusliche Unterstützung für akut erkrankte Menschen in die Umgestaltung des Gesundheitssystems einzubeziehen.“

Bremen, den 29. September 2008

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Informelle Absprachen der Gesetzlichen Krankenkassen führen dazu, dass nach § 38 SGB V im Regelfall nur Familien / Mütter  mit Kindern bis zum 12. Lebensjahr im Haushalt, Anspruch auf  Unterstützung haben. Dem "Rest", älteren und alten Menschen sowie Alleinstehenden  werden nur manchmal, also im Einzelfall, „fünf Tage häusliche Krankenpflege“ zugestanden. Völlig unabhängig von der tatsächlichen Dauer der Hilflosigkeit. "Danach beginnt oftmals ein manchmal Wochen oder gar Monate währendes Nichts" weiss Elsbeth Rütten aus eigener Erfahrung.
Viele Menschen sind schlicht nicht in der Lage, die inzwischen sehr vielfältige und hochwertige Produktpalette des privaten Gesundheitsmarktes zu nutzen.
Die Sozialstationen der Krankenhäuser wirken oft, vermutlich sogar manchmal ungewollt, an dieser Situation mit. Bereits im Vorfeld wird eine Art „Auslese“ getroffen. „Hat der Antrag eine Chance bei der Kasse, ja oder nein“. Dieser Gedanke schiebt sich leider immer wieder vor die Dringlichkeit der Hilfe. Diese Schere im Kopf der Sozialarbeiter führt oftmals dazu, dass PatientInnen noch nicht einmal eine schriftliche Absage von ihrer Krankenkasse erhalten und somit sogar eine Minimalchance auf formalen Widerspruch verlieren. Viele resignieren dann.
„Die Bundesrepublik hat als einziges Land in Europa die Diagnosis Related Groups (DRG) ohne Rücksicht umgesetzt" kritisiert Rütten.
„Wir werden gemeinsam alle Ideen sorgfältig prüfen und schauen, was davon realisierbar ist!“
Wer heute aus dem Krankenhaus entlassen wird, kann sich nicht sicher sein, anschließend einen Anspruch auf ambulante Hilfe zu haben. Seit der radikalen Umsetzung der Fallpauschalen werden immer mehr Menschen hilflos nach Hause entlassen oder viel zu schwach in eine Rehaklinik verlegt.

Die Gruppe will in den nächsten Wochen das Gespräch mit den Kassen suchen. „Schau’n, wir mal! Es zeichnet sich vermutlich eine etwas längere Entwicklung ab. Aber es ist auf jeden Fall besser, als weiter dieses Damoklesschwert über sich kreisen zu sehen“, so Rütten.

Humboldtstr. 175

Samstag, den 21. Februar 2009